user_mobilelogo

Süd-Shaolin Lohan Kung Fu


DaMoNahezu alle existierenden asiatischen Kampfkunstsysteme haben sich aus dem ursprünglichen Shaolin Kung Fu heraus entwickelt. Dieses ist vor rund 1500 Jahren unter dem indischen Mönch Bodhidharma in China entstanden.

Er entwickelte die Grundzüge dieser faszinierenden und effizienten Kampfkunst, weil seine Schüler dadurch ihre Körper beherrschen lernten und fit wurden. Sein Hauptziel: sie konnten sich durch das Training viel besser konzentrieren. 

Im Laufe der Zeit wurde das Shaolin Kung Fu weiter praktiziert und perfektioniert, die Techniken jedoch stets geheim gehalten. Erst in diesem Jahrhundert verbreiteten sie sich langsam innerhalb Chinas und danach in der restlichen Welt. 


Mittlerweile sind aus dem einst traditionellen Shaolin Kung Fu unzählige Kampfkunst- und Sportarten entstanden, weshalb Shaolin oft auch als “Mutter aller Kampfkünste” bezeichnet wird. 

So wird Shaolin heute vermehrt auch unter dem Namen „Wushu“ als Sport betrieben, wodurch sich die Philosophie und die Trainingsmethoden verändert haben. Heutzutage findet man weltweit kaum noch Schulen, welche die traditionelle und Jahrhunderte alte Form des Shaolin Kung Fu unterrichten. 

Noch seltener findet man den Stil des Süd Shaolin Lohan Kung Fu, der aus der Provinz Fukijen in China stammt. 
Durch den buddhistischen Abt und Shaolin Gross-Gross-Meister Sek Koh Sum kam dieser Stil 1947 nach Singapur, wo er den Shuang Lin Tempel leitete und bis 1960 ca. 50 Schüler ausbildete. Einer der bedeutendsten war Grossmeister B.C. Kang, der 1995 dessen Meisterschüler, unseren Sifu Jürg Ziegler, zu seinem Nachfolger ernannte. 

Heutzutage leben alle Experten dieser Kampfkunst in Singapur, Malaysia, Indonesien und, dank unserem Sifu und Grossmeister Jürg Ziegler (10. Dan und Stiloberhaupt), auch in der Schweiz. 

Marc Zehnder, seit 1999 Schüler bei Grossmeister Ziegler, bringt das Shaolin Lohan Kung Fu nun nach Teufen.

Shaolin, als (Kampf-)Kunst ausgeübt, erfordert grossen und schier unendlichen persönlichen Einsatz auf körperlicher und mentaler Ebene. Wer schnelle Erfolge erwartet, wird sich schnell enttäuscht sehen, denn der Schlüssel zum Erfolg liegt im jahrelangen, ausdauernden Training. Die Farbe des Gurtes ist demzufolge wichtig und aussagekräftig, sollte jedoch nicht die hauptsächliche Motivation fürs Training sein.

Zu welchem Zeitpunkt ein Schüler / eine Schülerin ein bestimmtes Niveau erreichen wird, lässt sich seit Anbeginn dieser Kampfkunst kaum voraussagen. Geduld und Ausdauer sind neben Freude und Spass somit wohl die wichtigsten Voraussetzungen, die man ins Training mitbringen sollte; ohne diese wird man letztlich nur wenig von bleibendem Wert erreichen können. Schliesslich gilt es im Training bestimmte Grundübungen und Basistechniken immer und immer wieder zu repetieren, was manchmal anstrengend und auch langweilig erscheinen mag, zur Meisterung dieser Kampkunst jedoch unerlässlich ist. 

 

36 Regeln der Shaolin


18 Do's, die man entwickeln soll:
1. Die Regeln und Gesetzte befolgen
2. Dem Lehrer gehorchen
3. Den Stammbaum (die Vorfahren) der Shaolin respektieren
4. Mild und von gutem Gemüt sein
5. Uneigennützig sein
6. Einsatzfreudig sein
7. Aufrichtig sein
8. Sein Wort halten und Versprechungen einhalten
9. Fehler einsehen und diese wieder gut machen
10. Freundlich zu seinen MitschülerInnen sein
11. Andere dazu anhalten sich korrekt zu verhalten
12. Das Leben und alle Lebewesen zu respektieren
13. Das Gute entwickeln und das Schlechte unterbinden
14. Gerecht und unbestechlich sein
15. Grosszügig und ein wahrer Freund sein
16. Gemeinnützig sein
17. Fleissig und arbeitssam sein
18. Gegenüber andern aufgeschlossen sein.

18 Don'ts, welche man unterlassen soll:
1. Dem Lehrer gegenüber unloyal sein
2. MitschülerInnen verletzen
3. Andere durch Worte oder Taten verletzen
4. stehlen
5. Durch fremde Betten gehen
6. Betrügen oder prahlen
7. Gerüchte in die Welt setzen
8. Andere beschimpfen, sich mit andern zanken.
9. Übermässiges trinken
10. Riskant spielen
11. Eigensinnig oder stur sein
12. Sich schlecht aufführen
13. Unehrliche Geschäfte treiben
14. Mobbing betreiben
15. Eifersüchtig sein auf andere
16. Faul sein
17. Schwache bedrohen (sondern schützen)
18. Gierig sein.